Zeitreise

Die Bahn überrascht einen immer wieder!

Gestern stieg ich in Marburg in den Regionalexpress nach Frankfurt ein und als ich zwischendran auf die Anzeige im Zug schaute stellte ich fest, dass mich die Bahn zwar voraussichtlich zur richtigen Uhrzeit in Frankfurt ausspucken würde, dies aber leider um fast 20 Jahre verspätet!
Laut Anzeige befand ich mich im Jahr 2029, genauer gesagt dem 04.06.2029.

Da ich mich nicht um 20 Jahre gealtert fühle und auch sonst alles beim Alten ist (der folgende ICE hatte die übliche Verspätung) werde ich wohl keinen Physik-Nobelpreis erhalten.
Aber vielleicht kann ich mich ja mal mit Ijon Tichy über die Erfahrungen austauschen…

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Heimweg

Mein Heimweg heute:

  • zu wenig Sonne
  • ein verlorenes Jackett auf dem Radweg
  • ein radelnder Surfer
  • eine Oma mit Kinderwagen, die rote Ampeln sehr locker nahm
  • ein 20 Meter langer chinesischer Drache
  • zu viele rote Ampeln

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„My Precious“…

Neulich beim Feierabendbier unter Kollegen:
Das Gespräch landet irgendwann bei beziehungstechnischen Kosenamen.

„Der Neue“ haut dazu raus:
„‚Schatz‘ geht gar nicht! Schätze sind schwer und glänzen und ich will weder, dass meine Freundin schwer ist, noch dass sie glänzt. Niemals!“

Guter Punkt – gegen das ach so lieb gemeinte „Schahatz…“

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Fremdsprachlich…

Neulich in einem Imbiss im Hauptbahnhof:
Auf der Kasse ist ein Zettel aufgeklebt mit der hilfreichen Info: „Kartenzahlung ist hier nicht möglich.“
Darunter, freundlicherweise für die fremdsprachigen Reisenden der Hinweis: „No payment with map possible.“
Tja, das dürfte für die meisten wohl kein hilfreicher Hinweis sein…

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Mal wieder Fahrrad – ohne Fahrrad

Heute morgen wegen des Wetters doch mal wieder U-Bahn gefahren.
Auf dem Weg dorthin einen amerikanischen Studenten und seine ihn besuchenden Eltern überholt.
Dabei mitgehört, wie er versucht seinen Eltern das Konzept „cycle path“ näher zu bringen.
Kleiner Auszug:
„You cross the street and you stand right on it and they get REALLY pissed!“
Your damn right, buddy!

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I want to ride my bicycle – Jump’n’Run remix

Als Kind durfte ich keinen Gameboy haben. Dementsprechend ist die Erfahrung die ich im spielen von Jump’n’Run-Spielen habe quasi inexistent. Trotzdem drängt sich mir in den letzten Tagen ein Vergleich meines Wegs von und zur Arbeit mit einem solchen Jump’n’Run-Spiel auf.

Ich fahre Rad. Eigentlich kein Problem, der Weg ist nicht sonderlich weit, führt an netten Ecken vorbei und auf dem Radweg ist mal allemal schneller als die protzigen Karren im Feierabendverkehr. Was das ganze zu einem Jump’n’Run macht sind… die Fußgänger! Ich bin mir nicht sicher welchen Teil des durch einen Bordstein, weiße Linien oder ähnliches und mit einem Rad markierten Teil von „Fahrradweg“ die nicht verstehen. Allein bei meinen letzten drei Radltouren habe ich an JEDER Ampel in verärgerte Gesichter von Passanten geblickt, die mir damit anscheinend zu verstehen geben wollten, dass ich doch wohl nicht so unverschämt sein kann ihnen nicht auszuweichen. Auf dem Radweg wohlgemerkt. Noch besser sind die Pärchen, die händchenhaltend den gesamten Radweg blockieren und dann nicht entscheiden können, in welche Richtung sie ausweichen. Oder Frauchen, die ihren Hund nicht an der Leine hält. Das arme Ding kann ja nicht wissen, dass es sich nicht unbedingt auf dem Radweg hinlegen muss…

Wenn man also für jeden Passanten, über den man hinwegspringt, sagen wir, 100 Punkte bekäme, für Pärchen 200 und kleine Dinge wie beispielsweise Hunde als Bonuspunkte einsammeln könnte, dann wäre ich wahrscheinlich nächste Woche bereits im finalen Level. Die ultimative Herausforderung die dann da wartet ist der Sprung über die 2 Bonzenkarren, die auf dem Radweg geparkt sind („Radweg? Ich park hier immer, wenn ich zu meiner Süßen will!“). Das gibt dann 1.000 Punkte auf einen Schlag und Feuerwerk zur Siegesfeier.

Am Wochenende kauf‘ ich mir einen Fahrradhelm. Dann wird’s ernst.

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Usability = Rocket Science?

Mal ein lustiges Zitat zu fachlichen Dingen:

Usability testing isn’t hard to do. It’s not rocket science. (We know it’s not rocket science because NASA is one of our clients and they have very strict definitions as to what rocket science is. They’ve told us this is not it.)

Von Jared Spool in einem kleinen Interview (zu lesen auf chriswrites.com)

Klasse!

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